Leitbild und Ziel der Agenda 21

Leitbild der AGENDA 21 ist "Sustainable development", was mit "nachhaltiger Entwicklung" übersetzt wird. Schon vor mehr als 200 Jahren entwickelten Förster und Waldbesitzer vorausschauend nach dem Prinzip "von den Zinsen leben, nicht vom Kapital" eine Art des Wirtschaftens, bei der langfristig nicht mehr Holz genutzt wird, als nachwächst. Dafür wurde der Begriff "nachhaltig" geprägt.  

"Nachhaltige Entwicklung" heißt also, so zu wirtschaften und zu handeln, dass kein Raubbau betrieben wird, sondern natürliche Ressourcen geschützt werden. Es darf nur so viel verbraucht werden, wie sich wieder nachbilden oder anders ersetzen läßt. Die Umwelt darf nur mit soviel Stoffen oder Energie belastet werden, wie sie selbst aufnehmen oder zurückbilden kann.

Ziel ist, die sozialen Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und die natürlichen Lebensgrundlagen langfristig zu sichern. Entwicklung soll nicht mehr wie bisher nur mit wirtschaftlichem oder industriellem Wachstum gleichgesetzt werden. Umweltschutz muß integraler Bestandteil jeder Entwicklung sein. Der Grundgedanke ist also dabei, dass wirtschaftliches Wachstum, soziale Sicherheit und intakte Umwelt miteinander verknüpft werden.     

"Haltet die Welt im Gleichgewicht!" lautet der Auftrag der AGENDA 21.