
Es war also noch ein weiter Weg, bis bei der Umweltkonferenz in Rio 20 Jahre später, im Jahr 1992, der Faden fertig gesponnen wurde.
Die Konferenz erkannte:
"Die Umwelt braucht unseren Schutz - wir sind zum Handeln verpflichtet."
178 Staaten kamen einstimmig zu diesem Beschluss.
Die Konferenz verabschiedete fünf Dokumente:
Die größte Breitenwirkung hat ohne Zweifel das fünfte Dokument, die AGENDA 21. Sie enthält in 40 Kapiteln detaillierte Handlungsaufträge für alle wesentlichen Bereiche der Umwelt- und Entwicklungspolitik:
Kapitel 2-8 Soziale und wirtschaftliche Dimension der weltweiten Entwicklung
Der AGENDA 21 liegt die Einsicht zugrunde, dass verstärkte Umweltbelastungen von globalem Ausmaß, aber auch weltweite soziale und wirtschaftliche Probleme neue, effektive Lösungsansätze erfordern.