Landschaftsgliederung, Boden und Vegetation

Die Landschaft zwischen Neustadt und Mödlitz ist dem nördlichsten Teil des „Ober- mainischen Hügellandes” zugehörig. Den gesamten übrigen Süden und Westen des Kreisgebietes nimmt mit mainwärts bis auf etwa 250 m abnehmender Meeres- höhe das „Itz-Hügelland” ein.

Auf diesem engen Raum zwischen Thüringer Wald und Obermain, dessen Aus- dehnung von Norden nach Süden ca. 40 km beträgt, sind fünf geologische Forma- tionen zusammengedrängt: Urgestein, die Trias von Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper und schließlich Jura. Jede einzelne dieser Erdschichten formte ein eige- nes Landschaftsbild; sie sind somit ursächlich für die reizvolle Bewegtheit, die dem Coburger Land eigen ist.

Der verschiedenartige Boden bringt einen buntfarbigen Wechsel der Pflanzenwelt mit sich. Dunkle Nadelwälder auf den Buntsandsteinbergen und -hängen wechseln mit hellen Laubwäldern auf den Muschelkalkböden. Karger Boden auf den Höhen der Langen Berge, übersät von Muschelkalksteinen, erstreckt sich neben frucht- baren Ackerböden im Sulzbecken.