Luftmessstation Coburg, Lossaustraße

Das Bayerische Landesamt für Umweltschutz (LfU) betreibt im Rahmen der kontinuierlichen lufthygienischen Überwachung das vollautomatische Lufthygienische Landesüberwachungssystem Bayern (LÜB), an das Ende 1997 insgesamt 65 Messstationen angeschlossen waren. Der Großteil der Messstationen befindet sich in den ausgewiesenen Untersuchungsgebieten.

Rund um die Uhr werden vor allem die Konzentrationen der Schadstoffe

  • Schwefeldioxid (SO2)
  • Stickstoffdioxid (NO2)
  • Stickstoffmonoxid (NO)
  • Kohlenmonoxid (CO)
  • Ozon (O3) und
  • Schwebstaub

ermittelt, wobei die nächste installierte Messstation in Coburg, Lossaustraße, die Schadstoffe SO2, NO, NO2, CO und Staub nachweist.

Mit Ausnahme des Ozons kann davon ausgegangen werden, dass die Schadstoffkonzentrationen hauptsächlich durch die Emissionen aus örtlichen Quellen beeinflusst werden. Üblicherweise werden deshalb auch in Gebieten mit weniger Schadstoffquellen niedrigere Luftbelastungen gemessen.

Immissionen

Immissionen sind die in der Luft vorhandenen Schadstoffkonzentrationen, die aus den ausgestoßenen Schadstoffen, der Topographie und der aktuellen Witterung resultieren. Die Beurteilung der Luftqualität im Landkreis Coburg stützt sich auf die Luftmessstation in der Stadt Coburg.

Emissionen

Jede Abgabe von Stoffen, Strahlen oder Energien an die Umgebung wird als Emission bezeichnet. Der Begriff Emission wird jedoch zumeist nur im Zusammenhang mit schädlichen Auswirkungen gebraucht.

Die Emission von Luftschadstoffen wird zu etwa ¾ durch Verbrennungsvorgänge in häuslichen, gewerblichen und industriellen Feuerungsanlagen sowie in Verbrennungsmotoren verursacht. Nicht verbrennungsbedingte Emissionen spielen lediglich bei Stäuben und organischen Verbindungen eine nennenswerte Rolle. Der Ausstoß von Schadstoffen steht also in einem engen Zusammenhang mit dem Energieverbrauch.