„Nachhaltigkeit” ist der zentrale Begriff, zu dem uns der Agenda 21-Prozess im Sinne der nachfolgenden Generationen auffordert. Zu diesem Themenbereich zählen wir im Landkreis Coburg auch alle Maßnahmen zur Schonung unserer Energievorräte und zum Schutz unserer Umwelt. Der Staat unterstützt das Energiesparen u.a. durch spezielle Förderprogramme, die auch der Bürger im Landkreis Coburg in Anspruch nehmen kann.

Die Energieförderberatung im Landratsamt Coburg ist mittlerweile zur festen Größe geworden und wird rege von den Landkreisbürgern angenommen. Weit über 1.000 Hausbesitzer und Häuslebauer haben sich allein in den letzten Jahren ratsuchend an die zuständige Wirtschaftsförderung gewandt. Darauf dass die Zahl der Anfragen in der Fachstelle schon allein vor dem Hintergrund der Energiepreissteigerungen stetig zunimmt, verweist Sabine Fellisch. Die Förderexpertin macht deutlich, worum es in den meisten Fällen geht: „Während die Heizungsmodernisierung und Wärmedämm-Maßnahmen immer Konjunktur haben, sind die Anfragen nach Fördermöglichkeiten für solarthermische Anlagen, Photovoltaik-Anlagen sowie Pellets- und Holzheizungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen.”

Fördermöglichkeiten existieren nach wie vor in Form von verschiedenen Programmen, die gegebenenfalls auch in Kombination genutzt werden können. Obwohl das Landratsamt Coburg selbst keine Fördermittel ausbezahlen kann, eröffnet die Beratung hin zum besten Fördermix unter den existierenden Bundes- und Landesförderprogrammen dem Bürger durchaus ein paar hundert Euro Einspareffekt.
Der Wirtschaftsförderer im Landratsamt, Martin Schmitz, sieht auch hierin einen wichtigen Impuls für das heimische Handwerk: „Während wir den Bürgern den Einstieg in energiesparende Gebäudetechnik finanziell etwas versüßen können, zeigen die fachlich versierten Handwerksbetriebe im Landkreis Coburg auf, dass sich dieser Einspareffekt auch auf Dauer in Form von geringeren Energiekosten einstellt. Investitionen, die sich für alle Beteiligten rechnen!”